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Liebe Schriftfreunde!

es gibt wieder Neuigkeiten von TypeManufactur, der Foundry, die ausschließlich Schriften des Schriftentwerfers Georg Salden vertreibt.

Rolls gehört zur Eurostil-Linie, die in den sechziger Jahren Aldo Novarese schuf. Alle eigentlich runden Buchstaben-Teile sind hier zu Geraden mit kurzen Eckkurven umgeformt worden. Sie gewinnen dadurch innen an Offenheit. Außen reiht sich aber Senkrechte an Senkrechte, was schon bei gebrochenen Schriften des Mittelalters schön ornamental und wenig lesefreundlich ankam. Bei der Rolls wurde mit Serifen anstelle von Eckkurven einigen Buchstaben mehr Eindeutigkeit gegeben. Sie gleicht eher einer Halb-Sanserif und ist sehr eng gestellt.

Bemerkenswert ist die gegensätzlich zarte und schwungvolle kursive Begleitung, die Georg Salden den aufrechten Schnitten zur Seite gestellt hat. Sie bilden einen außergewöhnlich schönen Kontrast und entfalten erst den vollen Charme der Schrift. Rolls ist in fünf Strichstärken erhältlich. Wie bei allen Schriften von TypeManufactur kann zwischen den Formaten OpenType Basic und OpenType Expert gewählt werden. OpenType Expert Fonts enthalten zahlreiche OpenType-Features, wie zum Beispiel unterschiedliche Ziffernarten oder alternative Buchstaben. Mehr zur Schrift auf TypeManufactur.


Die deutsche Kurrentschrift war seit Beginn der Neuzeit bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts die allgemeine Verkehrs­schrift im gesamten deutschen Sprach­raum. Man kann sie die geschriebene Schwester der Fraktur nennen. Kant, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Nietzsche, Freud, Einstein; sie alle schrieben in Kurrentschrift.

Georg Saldens digitale Deutschkurrent basiert auf seiner eigenen mit Spitzfeder und Tinte geschriebenen Handschrift. Sie ist vergleichsweise einfach zu lesen, da sie alles überflüssig und dekorative vermeidet.

Neben einigen Ligaturen enthält die Schrift Deutschkurrent für die wichtigsten Schriftzeichen ihre lateinischen Entsprechungen. So besteht die Möglichkeit, auch nicht-deutsche Texte zu schreiben oder einen Text „relativ lesbar“ zu setzen, ohne den unverwechselbaren optischen Eindruck der Schrift aufzugeben (siehe Abbildung oben). Die alternativen Zeichen werden mittels OpenType-Feature angesteuert.

Die deutsche Kurrentschrift kennt wie die Fraktur zwei unterschiedliche s. Das lange s steht am Anfang oder in der Mitte einer Silbe, das runde s am Ende einer Silbe (siehe Abbildung oben). Für sp, st und sch gibt es spezielle Regeln. Deutschkurrent Expert enthält ein aufwendiges OpenType-Feature, das in den meisten Fällen die richtige Form erkennt und automatisch setzt.

Wenn Sie mehr über die deutsche Kurrentschrift und Georg Saldens Deutschkurrent erfahren möchten, besuchen Sie auch unsere Mikroseite.


Polo zählt zu den wichtigsten sogenannten humanistischen Serifenlosen. Zu ihrer Zeit einzigartig, hat ihre Formgebung maßgeblich die Entwicklung neuer Schriftarten beeinflusst. Mit äußerster Sorgfalt erweitert Georg Salden stetig seine Schriftgarnituren, und Polo ist inzwischen zur umfassendsten Schriftfamilie angewachsen. Die schmalen Schriftschnitte Polo Eng sind jetzt mit einer reizvollen kursiven Begleitung erhältlich.

Polo Schriften sind in einer Vielzahl von Fetten und Weiten erhältlich. Schmale Garnituren gibt es in Polo Condensend, Polo Eng und Polo Extracondensed. Polo Eng ist in vier Fetten von Leicht bis Halbfett zu haben, jeweils in Aufrecht und Kursiv. Eine Übersicht über alle Schriftschnitte der Polo Familie finden sie hier.

In unserem Type Tester können Sie alle Polo Schriften direkt am Bildschirm testen. Wie alle unsere Schriften sind auch unsere Polo Schriften in den Formaten OpenType Basic und OpenType Expert erhältlich. OpenType Expert Fonts enthalten zusätzlich zahlreiche OpenType-Features, die die typografischen Möglichkeiten der Schriften erweitern.


Ich hoffe Ihnen hat unser Newsletter gefallen. Wenn Sie Lust auf die Schriften von Georg Salden bekommen haben, dann stöbern Sie doch einfach noch etwas auf unserer Webseite.

Viele Grüße, Ludwig Übele
Geschäftsführer und Schriftentwerfer

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