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Webfonts

Unsere Schriften Polo und Videon sind jetzt auch als Webfonts erhältlich. Wir arbeiten daran demnächst auch unsere restlichen Schriften als Webfonts zur Verfügung zu stellen. Webfonts sind speziell für den Einsatz im Internet angefertigt und für die Darstellung am Bildschirm optimiert. Sie ermöglichen damit erstmals dieselbe individuelle Typografie im Internet, wie sie vorher nur für gedruckte Medien möglich war. Unsere Webfonts werden in den drei Formaten EOT, WOFF und TTF geliefert und unterstützen damit alle gängigen Browser.

Lizenz
Die Lizenzierung gilt jeweils nur für eine bestimmte Domain, die Sie bei der Bestellung angeben. Die Preise richten sich genauso wie bei unseren Desktop-Schriften nach der Anzahl aller Mitarbeiter des Inhabers der Domain. Die Sprachunterstützung der Webfonts entspricht der unserer anderen Formate, also alle west- und osteuropäischen Sprachen mit lateinischen Zeichen.

Hinting
Unsere Webfonts sind ClearType gehintet. Hinting bezeichnet die Optimierung der Schriften für den Bildschirm, um die Lesbarkeit zu maximieren. Da die Auflösung des Bildschirms wesentlich geringer ist als beim Druck, stehen in kleinen Schriftgrößen meist nicht genügend Pixel zu Verfügung, um den einzelnen Buchstaben exakt darzustellen. Spezielle Hints (engl. Hinweis) im Font sorgen dafür, dass die Schrift gleichmäßig dargestellt wird und so eine optimale Lesbarkeit ermöglicht.
Hinting wird nur für Microsoft Windows benötigt. Mac OS besitzt eine andere Art der Rasterung und stellt alle Schriften vergleichsweise gut dar, obwohl es das Hinting im Font vollkommen ignoriert. Die ClearType Rastertechnik wird seit Windows XP angeboten. Im Gegensatz zu den Vorgängern (Schwarz-weiß und Graustufen) nützt ClearType die Eigenheit des Bildschirms, einen Pixel aus den drei Farben Rot, Grün und Blau (RGB) zu bilden, und steuert diese drei Farben getrennt an. Durch dieses sogenannte Subpixel-Rendering erhöht sich somit die Auflösung des Bildschirms in horizontaler Richtung um den Faktor drei. Schriften für ClearType benötigen deshalb nur Hinting in eine Richtung. Windows 7 kommt mit einer neuen Rastertechnik, DirectWrite. Es nützt die ClearType Subpixel Rasterung, wendet aber zusätzlich auch Antialiasing an, was die Kanten zusätzlich glättet und einen Treppeneffekt vermeidet. Eine umfassende Darstellung zum Thema Hinting finden sie hier.

Webfonts installieren
Laden Sie die Webfonts auf Ihren Webserver. Für jede Schriftart, die sie auf Ihrer Seite einsetzen, sind das drei Dateien (EOT, WOFF, TTF). Verwenden Sie nachfolgenden CSS-Code um Ihre Webfonts einzubinden; ersetzen Sie den Font-Dateipfad (der Klammerausdruck hinter »url«) durch den tatsächlichen Pfad auf Ihrem Server.

@font-face {
font-family: 'MeinWebfont';
src: url('/fonts/Webfont.eot');
src: url('/fonts/Webfont.eot?iefix') format('eot'),
url('/fonts/Webfont.woff') format('woff'),
url('/fonts/Webfont.ttf') format('truetype'),
}

Der Wert für die font-family-Eigenschaft ('MeinWebfont' im Beispiel) ist nur von interner Bedeutung, so dass Sie einen beliebigen Namen wählen können. Er muss weniger als 32 Zeichen lang sein, damit Internet Explorer ihn verarbeiten kann. Nun müssen Sie noch auf Ihren Webfont verweisen, so wie bei anderen Schriften üblich, zum Beispiel:

p { font-family: 'WebFont', Arial, sans-serif; }

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